Literaturlisten abprüfen

Sie haben eine Literaturliste bzw. ein Literaturverzeichnis und wollen jetzt
prüfen, wie Sie an die einzelnen Titel gelangen? Dann wird Ihnen dieses
kleine selbstprogrammierte Tool wahrscheinlich eine große Hilfe sein.
Es ermöglicht Ihnen, Literaturlisten z.B. von Intenetseiten, von der Lernplattform
oder von einem Word-Dokument oder PDF mit jeweils nur einem Klick pro Titel
- und ohne irgendwelche Eingaben in Suchzeilen - halbautomatisiert auf die Verfügbarkeit
hin abzuprüfen. Dazu einfach die digitale Literaturliste markieren (STRG+A),
kopieren (STRG+C) und in das Tool ins untere Feld einfügen (STRG+V). Dann
muss jeweils nur noch einmal pro Titel der entsprechende Knopf gedrückt
werden und man sieht, ob und wo das jeweilige Buch, die jeweilige Zeitschrift
in der Bibliothek steht (hier derzeit nur Standort Bielefeld) bzw. ob der Volltext
online angeboten wird oder per Fernleihe in NRW (SFX) verfügbar ist. Außerdem
sehen Sie weitere Infos über die Ergebnisanzeige von Google Scholar und
Google Books. Derzeit erkannt werden z.B. Zitationsstile nach DIN 1505 Teil2,
APA und Zeitschrift für Pädagogik sowie die FIS Bildung Druckansicht.
Tool
zur Literaturlistenprüfung (Citation Parser)
Bibliotheken in 3D
Bibliotheken - als die klassischen Träger von Information und Wissen - präsentieren
sich den Nutzern seit je her nicht nur als systematisch organisierter, stark
strukturierter Raum zur Bereitststellung von Medien aller Art - als Portal zum
Wissensraum, sondern auch als Lern- und Arbeitsraum zur Beschäftigung mit den
angebotenen und archivierten Inhalten. Was passiert wenn dieser Raumcharakter
virtualisiert wird? Welche Möglichkeiten, welche Einsatzpotentiale bietet die
Virtual Reality, der virtuelle dreidimensionale Raum den Bibliotheken und Informationsdienstleistern?
Mit diesen und ähnlichen Fragen habe ich mich im September 2008 in meinem
Vortrag "Bibliotheken in 3D" beschäftigt. Der Vortrag selbst
wurde bezeichnenderweise selbst in 3D gehalten, nämlich auf der "Plattform"
Second Life, im virtuellen Weiterbildungsforum des Projektes E-Learning-3D der
Fakultät für Erziehungswissenschaft der Uni Bielefeld.
Videos
der Vorträge des virtuellen Weiterbildungsforums
Projekt
E-Learning 3D
Suche nach Videomaterial

Kennen Sie das? Da erinnert man sich an Fernsehserien aus der Kindheit oder
Jugend und wundert sich, dass diese schon seit Jahren nicht mehr im Fernsehen
laufen und auch auf DVD leider nicht erhältlich sind. Oder: Man hat vor
kurzem eine aktuelle Sendung im ZDF gesehen, hat aber dummerweise erst in der
zweiten Hälfte reingezappt. Oder man sucht einen Lehrfilm für den
didaktischen Einsatz in der Schule oder einfach nur anschauliches Videomaterial
für eine Powerpoint-Präsentation: Die Frage ist dabei jedesmal die
gleiche: Wo soll ich suchen und wie soll ich dabei vorgehen? Hier gibt es zwar
kein allgemeingültiges Patentrezept, aber doch einige empfehlenswerte Ressourcen
im Internet, die jeweils unterschiedliche Bereiche (Lehrfilme, Fernsehproduktionen,
selbstproduzierte Clips etc.) abdecken. Viele Quellen bieten die Videos gleich
online zum Download an, andere Provider wie lokale Stadtbibliotheken bieten
Videos als DVD zur kostenlosen Leihe an und auch diese Medienkataloge kann man
i.d.R. online durchsuchen. Eine paralle Suche in den unterschiedlichen in Frage
kommenden Quellen kann hier also eine kleine Hilfe sein. Das hier verlinkte
Tool bietet neben Bildungsmedienanbietern wie IWF und FWU (Online-Previews),
auch die Suche in Videometasuchmaschinen wie Blinkx und Yahoo Video (Online
Videos), sowie die Recherche in Fernseharchiven von ZDF und WDR (komplette Sendungen
online) und in den Datenbanken lokaler Anbieter für den Standort Bielefeld
(Stadtbibliothek , UB, Medienzentrum etc.). Weitere Links zielen auf Uni-Vorlesungsrepositories
(noch nicht realisiert) und die Volltextsuche in Radiobeiträgen (Audioclipping).
Tool
zur parallelen Suche nach Videos (online und Leihe)
Suchoptimierung mit der Matrix

Mal wieder nix gefunden bei der Themenrecherche? Dann versuchen Sie's doch
mit der Matrix! Unabhängig davon, in welcher Fachdatenbank oder welchem
Bibliothekskatalog man recherchiert und trotz aller Unterschiedlichkeit in der
Bedienung solcher Systeme, gibt es doch eine grundlegende Strategie, mit der
man eine Themenrecherche effektiver durchführen kann: Die Suchmatrix. Hierzu
ist es notwendig, Suchbegriffe für das gesuchte Themenfeld zu formulieren
und jeweils auf Synonyme oder englischsprachige Begriffe zu erweitern. Auf diese
Weise erhöht man die Treffermenge ohne die Suchanfrage selbst in ihrer
Genauigkeit abzuschwächen. Zum Beispiel suchen Sie nach Literatur zum Thema
"Medikamente zur Fiebersenkung bei Erkältung bzw. grippalen Infekten".
Dann wäre ein Suchbegriff "Medikament", ein anderer "Grippe"
und wieder ein weiterer "Fieber". Die entsprechende Suchzeile - jeweils
auf Synome erweitert - könnte dann folgendermaßen aussehen: (grippe
OR Erkältung OR Schnupfen OR flu) AND (fieber OR Hyperpyrexie OR Pyrexie
OR fever) AND (medizin OR Medikament OR Präparat OR medicine). Warum das
so ist, können Sie im
Tutorial
zur Online Recherche erfahren, wenn Sie sich den entsprechen Leitfaden im
Punkt Themenrecherche anschauen. Ansonsten können Sie einfach direkt das
Tool aufrufen, die Suchmatrix (Suchbegriffe und Synonyme) ausfüllen und
die generierte Suchanfrage in das Suchformular einer beliebigen Datenbank einfügen.
Gegebenfalls müssen Sie die Suchzeile dann noch einmal an die Syntax der
Datenbank anpassen.
Suchzeilengenerator/Suchmatrix
für Datenbankabfragen
Zukunftsfähige Informationsservices
Welche Services zukünftig von Informationsdienstleistern wie Bibliotheken
angeboten werden, wird in hohem Maße von der Präferierung der Nutzer
abhängen. Welche konventionellen oder innovativen Services sind also wirklich
gewünscht, wie soll das Diensleistungsspektrum zukünftig zusammen
gestellt sein und sollen Standard Services durch kostenpflichtige Angebote ergänzt
werden? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben wir uns 2004 bis 2006 im
Marktforschungsprojekt ProSeBiCA beschäftigt. Auf der Projekt Homepage
finden Sie neben allgemeinen Projektinfos und den Ergebnissen der Conjoint-Analyse
in Bielefeld und Cottbus außerdem auch eine Datenbank mit innovativen
zukunftsgerichteten Service-Ideen für wissenschaftliche Bibliotheken. Also:
Lassen Sie sich inspirieren.
Homepage
des Projektes ProSeBiCA